Flechten zu Recht Immaterielles Kulturerbe

„Das Flechthandwerk wurde zu Recht als Immaterielles Kulturerbe anerkannt“: MdB Emmi Zeulner, von 2006 bis 2008 Deutsche Korbstadtkönigin, freut sich über die Entscheidung der Deutschen UNESCO-Kommission und der Kultusministerkonferenz. Foto: Wibke Gick
„Das Flechthandwerk wurde zu Recht als Immaterielles Kulturerbe anerkannt“: MdB Emmi Zeulner, von 2006 bis 2008 Deutsche Korbstadtkönigin, freut sich über die Entscheidung der Deutschen UNESCO-Kommission und der Kultusministerkonferenz. Foto: Wibke Gick

MdB Emmi Zeulner: Anerkennung dieser innovativen Handwerkstechnik durch die UNESCO bietet neue Entwicklungschancen

LICHTENFELS (14.12.2016)  „Die Deutsche UNESCO-Kommission und die Kultusministerkonferenz haben das Flechten zu Recht als Immaterielles Kulturerbe anerkannt. Flechten ist ein kreatives und vielseitiges Handwerk mit großem Innovationspotential – gerade bei der Nachhaltigkeit kann die Flechtkultur punkten. Uralt und zukunftsweisend zugleich“, kommentiert Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner die Entscheidung. „Dass der Antrag des Bundesinnung des Flechthandwerks so schnell positiv beschieden wurde und die UNESCO das Flechthandwerk, freut mich als frühere Deutsche Korbstadtkönigin und Lichtenfelserin natürlich ganz besonders.“

MdB Zeulner stellt heraus: „Die Bewertung als ‚Immaterielles Kulturerbe‘ auf Bundesebene bedeutet eine deutliche Aufwertung und einen wichtigen Schritt zur Anerkennung dieses traditionellen Handwerks auf internationaler Ebene. Dadurch bieten sich zahlreiche neue Entwicklungs- und Zukunftschancen. Gerade für Lichtenfels als Deutsche Korbstadt und für Michelau in Oberfranken mit dem Deutschen Korbmuseum ist diese Anerkennung von herausragender Bedeutung, weil sich dadurch ganz neue Perspektiven eröffnen.“

Die Bundestagsabgeordnete betont weiter: „Eine Schlüsselrolle kommt dabei vor allem auch der deutschlandweit einmaligen Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung in Lichtenfels und dem Lichtenfelser Innovationszentrum als Impulsgeber und Ideenschmieden zu. Sie können das Handwerk in Zusammenarbeit mit der Bundesinnung, unter der Federführung von Bundesinnungsmeister Siegfried Katz, mit neuen Denkanstößen entscheidend prägen.“

Besonders erfreut zeigt sich MdB Zeulner, dass Professor Christoph Wulf von der UNESCO-Kommission die Ausrichtung der Erhaltungsmaßnahmen sowie des Flechthandwerks und der Flechtkultur auf Nachhaltigkeit als vorbildlich und zukunftsweisend sieht. „Flechten ist eine einerseits eine der ältesten Handwerkstechniken der Menschheit, anderseits aber auch einer der zukunftsträchtigsten“, stellt die Bundestagsabgeordnete heraus. „Es ist weit mehr als nur ‚Körbe machen‘, modernes Flechtdesign findet Anwendung in den verschiedensten Bereichen angefangen beim Möbelbau über Architektur und Bau bis hin zur Landschaftsgestaltung. Durch die kreativen und innovativen Aspekte, die es bietet, sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Schön, dass dies anerkannt wird.“

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