Große Teamleistung zahlt sich endlich aus: 36 Millionen für Ortsumfahrung B289 Untersteinach!

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Verkehrsminister Alexander Dobrindt, Emmi Zeulner, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär. (Foto: Thomas Rosenthal, charakterfotografie.de)
Auf dem Foto (v.l.n.r.): Verkehrsminister Alexander Dobrindt, Emmi Zeulner, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär. (Foto: Thomas Rosenthal, charakterfotografie.de)

„Die Ortsumgehung kommt!“ Diese langersehnten Worte fielen heute bei der Konferenz im Verkehrsministerium bei der Vorstellung der geplanten Investitionen im Bundesfernstraßenbereich von Verkehrsministers Alexander Dobrindt in Berlin. Vor Ort war auch die heimische Abgeordnete Emmi Zeulner, die seit Beginn ihrer Mandatszeit vehement und an allen Stellen für die Ortsumgehung gekämpft hat und sich jetzt umso mehr über diesen Erfolg freut. „Nach vielen intensiven Gesprächen auf allen Ebenen ist es uns in einer grandiosen Teamarbeit gelungen, dieses für die Region so wichtige Verkehrsprojekt durchzusetzen.“ Bereits 1992 und 2004 und wieder 2011 wurde das Projekt in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans mit aufgenommen, aber die Bürger und die Politik vor Ort dennoch immer wieder vertröstet, was den Baubeginn anging. Doch Berlin hat Oberfranken wieder fest im Blick: „Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei unserem Verkehrsminister Alexander Dobrindt und der Parlamentarischen Staatssekretärin Dorothee Bär, die für mich immer als Ansprechpartner da waren. Auch bei meinem 10. Brief zu der Ortsumfahrung haben die beiden mir immer noch herzlich geantwortet und ihre Unterstützung zugesichert“, so Zeulner erfreut. „Schön, dass auch die beiden Oberfranken eine Stimme in Berlin geben.“ Das sei nicht selbstverständlich. Gerade diese tolle Zusammenarbeit auf Bundesebene habe sie sehr positiv überrascht.

Neben dem Bundesministerium stand aber auch das Bayerische Staatsministerium immer loyal an Zeulners Seite. „Gerade unser Innenminister Joachim Herrmann und Staatssekretär Gerhard Eck haben sich an den richtigen Stellen für die Ortsumgehung eingesetzt und waren selbst mehrmals vor Ort. Dafür ein Dankeschön nach München“, so Zeulner.

„Doch alles nützt nichts, wenn man nicht den Rückhalt in der eigenen Heimat hat. Und den hatte ich. Besonders MdB Dr. h.c. Hans Michelbach und MdL Jürgen Baumgärtner standen immer fest an meiner Seite und haben nie aufgehört mit mir zu kämpfen“, so Zeulner. Vor allem rechne sie den beiden sehr hoch an, dass obwohl sich beide auch für die Ortsumgehung Zeyern eingesetzt hätten, es nie zu einem Ausspielen der Projekte untereinander gekommen sei. Diese entscheidende Stärke für die Heimat habe sich auch in der Zusammenarbeit mit den oberfränkischen CSU-Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Peter Friedrich, Thomas Silberhorn und Hartmut Koschyk immer wieder gezeigt. „Ich danke meinen Kollegen, dass sie mir so tatkräftig zur Seite standen und das Projekt mit unterstützt haben. Das werde ich ihnen nicht vergessen. Hier hat sich gezeigt, dass die CSU-Politiker in Oberfranken für die Region ihre eigenen Belange auch mal zurückstellen und gemeinsam für ein Projekt kämpfen können.“

Auch den Landtagsabgeordneten Ludwig Freiherr von Lerchenfeld und Martin Schöffel dankt Zeulner für die wertvolle Unterstützung auf Landesebene.

Neben den Abgeordneten seien es aber gerade auch die Bürgermeister und der Landrat gewesen, die ihr immer wieder Mut gemacht hätten: „Oberbürgermeister Henry Schramm, Landrat Klaus-Peter Söllner, und die beiden ersten Bürgermeister, Volker Schmiechen und Stephan Heckel-Michel, haben mir immer wieder den Rücken gestärkt. Bei den vielen Rückschlägen im letzten Jahr war diese Unterstützung der Politiker vor Ort unschätzbar wichtig für mich“, so Zeulner.

Die Unterstützung von der „Basis“ sei ohnehin der größte Antrieb für Zeulner gewesen. „Deswegen möchte ich, neben Reinhold Dippold von der Bürgerinitiative, vor allem auch den Bürgern der betroffenen Gemeinden meinen Dank aussprechen: Danke dafür, dass sie mir, als junge Abgeordnete, das Vertrauen geschenkt haben, für sie zu kämpfen. Auch wenn der Anfang manchmal schwer war, so hat sich die Geduld jetzt doch gelohnt“, so Zeulner.

Wer ebenfalls viel Geduld mitgebracht hat und immer als verlässlicher Ansprechpartner für die junge Abgeordnete da war, waren die zuständigen Behörden. „Ich möchte meinen Dank auch an den Leiter der Obersten Baubehörde in Bayern, Herrn Ministerialdirektor Dipl.-Ing. Univ. Helmut Schütz, dem obersten Straßenbauer Herrn Ministerialdirigent Dipl.-Ing. Karl Wiebel, unserem fränkischen obersten Straßenbauer Ministerialrat Dr. Wolfgang Wüst (OBB) und unserem Herrn Kurt Schnabel vom staatlichen Bauamt Bayreuth richten. Sie waren immer verlässliche Partner und haben eine hervorragende Arbeit geleistet.“

Insgesamt sei ihr vor allem bewusst, dass es sich bei dem Erfolg um eine Teamleistung handle und der Baubeginn nur deshalb realisiert werden kann, weil alle Beteiligten an einem Strang gezogen hätten. „Der Einsatz für die Realisierung dieses schwierigen Projekts hat sich gelohnt“, so Zeulner abschließend.

Berlin, 20.07.2015

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