„Syrien Konflikt kann nur politisch gelöst werden.“ Krisen, Kriege und Konflikte – Vortrag MdB Zech auf Kloster Banz

MdB Emmi Zeulner und MdB Tobias Zech (vordere Reihe 7. und 8. von links) zusammen mit den zahlreichen jungen Besuchern des Vortrags vor Kloster Banz.
MdB Emmi Zeulner und MdB Tobias Zech (vordere Reihe 7. und 8. von links) zusammen mit den zahlreichen jungen Besuchern des Vortrags vor Kloster Banz.

Kulmbach, 22.06.2017 „Der Syrien Konflikt kann nur politisch gelöst werden. Wer glaubt mit Bomben Demokratie herbeizuführen, der irrt“, erklärte Bundestagsabgeordneter Tobias Zech aus Garching (Landkreis Altötting) bei seinem Vortrag „Krisen, Kriege und Konflikte – Die politische Situation im Nahen Osten“ auf Kloster Banz. Auf Einladung der heimischen Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner (Bundeswahlkreis Bamberg-Land, Lichtenfels, Kulmbach) referierte MdB Zech, der unter anderem Mitglied des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist, über seine Erfahrungen im Nahen Osten. Authentisch und auf den Punkt gebracht vermittelte MdB Zech den zahlreichen Zuhörern aus ganz Oberfranken wie sich der Konflikt im Nahen Osten, insbesondere in Syrien, bis heute so zuspitzen konnte. Angefangen mit der Selbstverbrennung des Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi in Tunis im Jahr 2010, dem Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Mubarak, über den Sturz von Muammar al-Gaddafi in Libyen, bis hin zum andauernden Krieg in Syrien und dem Aufkommen des sogenannten Islamischen Staates, veranschaulichte der Bundestagsabgeordnete aus Oberbayern die Entwicklung.

In diesem Zusammenhang verteidigte Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner auch die Strategie der Bundesregierung im Nordirak: „Neben der unabdingbaren humanitären Hilfe, müssen wir den Menschen vor Ort auch die Möglichkeit geben ihren Lebensraum zu verteidigen. Die deutsche Unterstützung der Kurden im Nordirak hat auch dazu geführt, dass der IS weiträumig zurückgedrängt werden konnte.“

MdB Tobias Zech bot weiter einen Einblick in die Flüchtlingscamps im Libanon. Die durchschnittliche Verweildauer läge dort bei 17 Jahren. Damit der Lebensalltag für die Schutzsuchenden erträglicher wird unterstützt Tobias Zech ehrenamtlich den Verein Orienthelfer e.V. und bringt unter anderem ausgemusterte Feldküchen und Kuscheltiere in die Krisenregionen.

Dieses Engagement ist auch ausschlaggebend für die nun startende Sammelaktion der Jungen Union Oberfranken „Für jedes Kind ein Kuscheltier“. Dabei werden in den kommenden Wochen in ganz Oberfranken Kuscheltiere gesammelt, dem Verein Orienthelfer e.V. übergeben und letztendlich in Flüchtlingscamps im Libanon gebracht. „Gerade die Kinder sind unverschuldet in diese Situation geraten. Um ihnen ein bisschen Kindheit zu ermöglichen, ist das eine super Aktion“, meint JU Bezirksvorsitzender Jonas Geissler.

„Neben der finanziellen Hilfe für die Flüchtlinge im Nahen Osten, ist es wichtig die vielen Kinder dort nicht zu vergessen. Ein Kuscheltier spendet Trost und Geborgenheit. Auch das brauchen diese Kinder dringend“, lobt MdB Zeulner die Aktion der Jungen Union Oberfranken.

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