| MdB Emmi Zeulner: „Rückstau am Bahnübergang darf kein Dauerzustand sein!“ |
Der Bahnübergang Reundorf im Landkreis Lichtenfels stellt seit über zwei Jahren eine erhebliche Belastung für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie für den Wirtschaftsverkehr im angrenzenden Industriegebiet dar. Der Übergang wird derzeit durch Personal der Deutschen Bahn gesichert. Dies führt auf der Hauptverkehrsachse nach Lichtenfels regelmäßig zu Rückstaus, Zeitverzögerungen und Unmut in der Bevölkerung.
Auf Einladung der heimischen Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner, MdB hat sich der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Heiko Büttner, bei einem Vor-Ort-Termin Ende Oktober 2025 ein Bild von der prekären Lage gemacht und es wurde eine vorübergehende Lösung in Aussicht gestellt. Demnach soll im Frühjahr 2026 eine Hilfsschrankenanlage mit zusätzlicher Fußgängerschranke in Betrieb genommen werden. Diese soll ohne dauerhaftes Sicherungspersonal auskommen und den Verkehrsfluss spürbar verbessern.
„Dass der Bahnübergang Reundorf seit über zwei Jahren nur mit Personal gesichert wird, ist ein unhaltbarer Zustand und für die Menschen vor Ort nicht länger hinnehmbar. Tägliche Staus, Zeitverluste und massiver Frust sind die Folge. Der zentrale Grund für das Problem ist jedoch das veraltete Stellwerk in Lichtenfels, wie sich beim Vor-Ort-Termin mit dem Bahnbevollmächtigten Heiko Büttner herausstellte. Solange hier nicht instandgesetzt und digitalisiert wird, bleibt auch der Bahnübergang ein Dauerärgernis. Weil sich trotz wiederholter Hinweise zu lange nichts bewegt hat, habe ich ihn bewusst nach Reundorf geholt, um den Handlungsdruck deutlich zu machen. Gerade in unserer Zeit bleibt es etwas Besonderes, dass wenn jemand Verantwortung hat, sich dieser auch verantwortlich fühlt. Und dafür möchte ich dem Bahnbevollmächtigten Heiko Büttner danken. Die angekündigte Übergangslösung ist überfällig und kann nur ein erster Schritt sein. Klar ist: Wir bleiben mit Nachdruck an diesem Thema dran, bis das Stellwerk in Lichtenfels modernisiert und eine dauerhafte, verlässliche Lösung umgesetzt ist“, erklärt MdB Zeulner.
Von dem Umbau des Stellwerks in Lichtenfels würden nicht nur Reundorf, sondern auch der Bahnhof Bad Staffelstein, mit seinem ebenfalls veralteten Stellwerk, profitieren. Denn die Modernisierung des Lichtenfelser Stellwerks ist Voraussetzung für die Digitalisierung des Stellwerks in Bad Staffelstein und die damit verbundene Auslagerung des veralteten Stellwerks aus dem Bahnhofsgebäude. Ich setze mich seit Jahren für eine adäquate Weiterentwicklung des Bahnhofsgebäudes ein.
„Mir ist es ein großes Anliegen, dass die Menschen vor Ort spüren, dass ihre Sorgen auch in Berlin ernst genommen werden. Deshalb habe ich mich an den zuständigen Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Herrn Ulrich Lange (MdB), als stets verlässlichen Partner für unsere Region gewandt, um die Priorisierung der Stellwerke Lichtenfels und Bad Staffelstein voranzutreiben. Zusätzliche Aufmerksamkeit erfährt das Thema „Bahnübergang Reundorf“ auch durch eine kürzlich im Deutschen Bundestag eingereichte Petition des Stadtratsmitglieds und Bewohners aus Reundorf, Uwe Held. Diese Petition wird die Abgeordnete Zeulner im Deutschen Bundestag selbstverständlich begleiten und unterstützen. „Mein Dank gilt an dieser Stelle auch dem stellvertretenden Landrat Helmut Fischer sowie dem zuständigen Kreisbrandrat Thilo Kraus für die tatkräftige Unterstützung vor Ort“, so Zeulner abschließend.