Interfraktioneller Gesprächskreis Hospiz 2026

Wir setzen den Interfraktionellen Gesprächskreis Hospiz auch in dieser Wahlperiode fort. Das ist mir ein echtes Herzensanliegen und ich freue mich, dass meine Kolleginnen Simone Fischer, Claudia Moll und Evelyn Schötz sowie unser Kollege Pascal Reddig federführend dabei sind.

Die Tagesordnung der ersten Sitzung war gut gefüllt:
1. Die Lage der Palliativstationen und -dienste angesichts der Krankenhausreform: hier bestehen Unsicherheiten, was in der Praxis zu Stillstand oder gar Abbau bestehender Strukturen führt 🫠
2. Caring Communities: im Koalitionsvertrag aufgegriffen, geht es jetzt darum, die Idee in Deutschland weiter mit Leben zu füllen und bestehende Ansätze zu fördern 👉🏼👈
3. Advanced Care Planing soll am Lebensende zu mehr Sicherheit für behandelnde und Angehörige im Sonne der Person führen. Faktisch ist dieser Ansatz der Vorsorgeplanung aber im Alltag nicht spürbar, obwohl die GKV dafür rd. 40 Millionen € jährlich ausgibt. Gerade im Bereich der Notfallversorgung könnten hier unnötige Behandlungen und auch Leid verhindert werden. Hier haben uns die Expertinnen und Experten beraten, wie das Konzept besser zum Fliegen kommen kann. 🧭✍️
4. Psychosoziale Fachkräfte sind eine wichtige Unterstützung für die medizinischen und pflegerischen Maßnahmen von Ärzten und Pflege im ambulanten Setting am Lebensende – ob bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen. Diese 3. Berufsgruppe in der SAPV gilt es zu erhalten. ✨

Wir haben gemeinsam vielfältige Arbeitsaufträge mitgenommen, die wir angehen. 💪🏽 Danke allen Expertinnen und Experten für ihr Engagement für die Hospizbewegung und Palliativmedizin, um Menschen am Lebensende begleiten 🫶🏼

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