Juniorwahl 2017 bricht eigenen Rekord – 3.000 teilnehmende Schulen!

Juniorwahl 2017 - durch sie erhalten nicht nur die Erwachsenen eine Wahlbenachrichtigung für den 24. September 2017 (© Juniorwahl 2017)
Juniorwahl 2017 - durch sie erhalten nicht nur die Erwachsenen eine Wahlbenachrichtigung für den 24. September 2017 (© Juniorwahl 2017)

Vier Schulen aus dem Wahlkreis Kulmbach-Lichtenfels-Bamberg Land haben bereits die Zusage, drei weitere brauchen noch Unterstützung

Berlin (23.6.2017) Knapp drei Monate bis zur Bundestagswahl und das Interesse an einer Teilnahme zur Juniorwahl parallel zur Bundestagswahl lässt nicht nach. Bisher haben sich bereits 3.000 Schulen angemeldet, ein neuer Rekord für das Projekt Juniorwahl.

Mit Unterstützung des Deutschen Bundestages, des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend, der Bundeszentrale für politische Bildung sowie zahlreicher Institutionen in den Ländern ist die Finanzierung von insgesamt 3.000 Schulen gesichert. Parallel zur letzten Bundestagswahl 2013 nahmen insgesamt 2.400 Schulen bundesweit am Projekt Juniorwahl teil. Bereits damals wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Der Organisator der Juniorwahl, Gerald Wolf freut sich, dass das Ziel 2017 bereits erreicht wurde:

„Die Resonanz ist überwältigend und es ist natürlich toll zu sehen, wie viele Schulen aus ganz Deutschland an der Juniorwahl parallel zur Bundestagswahl teilnehmen möchten. Das zeigt einmal mehr, wie groß das Interesse an politischer Bildung ist.“

„Ich freue mich sehr, dass aus dem Wahlkreis Kulmbach-Lichtenfels-Bamberg Land bereits vier Schulen die Zusage zur Teilnahme an der Juniorwahl erhalten haben. So ein politisches Engagement, gerade von jüngeren Menschen, ist ein positives Zeichen für unsere Gesellschaft“, so MdB Zeulner zur Juniorwahl 2017. Aus dem Wahlkreis nehmen bisher die Maximilian Kolbe Schule aus Lichtenfels, das Gymnasium Burgkunstadt, das Caspar-Vischer-Gymnasium aus Kulmbach und die Mittelschule Scheßlitz an der Juniorwahl 2017 teil.

Unterstützer gesucht

Doch damit alle Schulen, die sich jetzt noch anmelden möchten auch teilnehmen können, bedarf es weiterer Unterstützung. Vor allem in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen stehen weitere 400 Schulen auf der Warteliste. So haben sich aus dem Wahlkreis Kulmbach-Lichtenfels-Bamberg Land noch die Mittelschule Mainleus, die Adalbert-Raps-Schule aus Kulmbach und die Mittelschule Stadtsteinach-Untersteinach um eine Teilnahme beworben. Mit dem Kauf einer sogenannten „Juniorwahl-Aktie“ in Höhe von 250 Euro kann einer Schule unkompliziert die Teilnahme ermöglicht werden, egal ob eine Klasse oder die ganze Schule bei der Juniorwahl ihre Stimmen abgeben möchte. Der Förderverein der Schule, ein lokales Unternehmen oder andere Sponsoren finden weitere Informationen dazu unter: http://www.juniorwahl.de/Aktien.html.

„Es wäre denk ich für alle ein Gewinn, wenn sich noch weitere Unterstützer für die drei Schulen finden, die noch auf Ihre Zusage warten. Eine solche Bereitschaft, sich mit dem politischen Geschehen aktiv auseinanderzusetzen, sollte wirklich belohnt werden“, bittet MdB Zeulner.

 

Hintergrund zur Juniorwahl:

Die Juniorwahl führt Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 unter anderem durch die Simulierung des Wahlvorgangs an die Prozesse der demokratischen Willensbildung heran und bereitet sie auf ihre eigene Beteiligung im politischen System der Bundesrepublik Deutschland vor. Ziel der Juniorwahl ist das Üben und Erleben von Demokratie. Seit 1999 wird das Projekt bundesweit zu allen Europa-, Bundestags- und Landtagswahlen durchgeführt. Seither haben sich mehr als 1,8 Millionen Jugendliche beteiligt – damit zählt die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland. Nach intensiver Vorbereitung im Unterricht führen die Jugendlichen in der Woche vor der Bundestagswahl 2017 eine Juniorwahl durch. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass sich die Wahlbeteiligung der beteiligten erhöhte, ebenso wie die Wahlbeteiligung unter Erstwählern. Als Basis des Projekts werden 2.500 Schulen durch den Deutschen Bundestag, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Zusätzlich wird in vielen Ländern das Projekt Dank der Förderung durch Kultusministerien, Landtage und Landeszentralen für politische Bildung unterstützt.

Das Wahlergebnis wird am Wahlsonntag, dem 24. September 2017 um 18.00 Uhr unter www.juniorwahl.de veröffentlicht. Schirmherr der Juniorwahl 2017 parallel zur Bundestagswahl ist der Präsident des Deutschen Bundestages Prof. Dr. Norbert Lammert.

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