Vorstellung von Sanierungsplänen für die Seehofhalle in Memmelsdorf

MdB Emmi Zeulner: „Genau für solche Projekte brauchen wir die Sportstättenförderung!“

Im Rahmen eines gemeinsamen Treffens von MdB Emmi Zeulner mit dem amtierenden Bürgermeister Gerd Schneider und dem 2. Bürgermeister Jürgen Reinwald wurden die geplanten Sanierungsmaßnahmen für die Seehofhalle in Memmelsdorf vorgestellt.

Moderne Technik und nachhaltige Ausrichtung
Ziel der Sanierung ist es, die Mehrzweckhalle nach den neuesten technologischen Standards zu modernisieren und sie zugleich so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Der Leiter des örtlichen Bauamtes, Stephan Walz, erklärte: „Aus baulicher Sicht bietet die Sanierung die Chance, die Seehofhalle zukunftssicher aufzustellen. Durch die energetischen Maßnahmen und den barrierefreien Ausbau wird die Halle den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerecht.“ Vorgesehen ist unter anderem die Installation einer Photovoltaikanlage sowie der Einbau eines neuen, effizienten Heizsystems. Dadurch sollen sowohl der Energieverbrauch als auch die laufenden Betriebskosten langfristig reduziert werden.

Seehofhalle als essentieller Bestandteil der Stadt
„Die Seehofhalle ist wichtiger Teil unserer Stadt und ihrer Umgebung“, betonte Bürgermeister Gerd Schneider. Sie bietet nicht nur umliegenden Schulen Raum für den Sportunterricht, sondern dient auch als Veranstaltungsort für zahlreiche gesellschaftliche Anlässe. Gerade jetzt in der Faschingszeit lädt dort auch der Memmelsdorfer Carneval Club (MCC) zu ihrer alljährlichen bunten Faschingsgala ein. Für die „fränkische Toskana“ ist die Halle also unverzichtbar. 2. Bürgermeister Jürgen Reinwald unterstrich die Bedeutung des Projekts auch mit Blick auf die zukünftige Entwicklung der Gemeinde: „Wenn wir Verantwortung für Memmelsdorf übernehmen wollen, müssen wir heute die richtigen Entscheidungen treffen. Die Sanierung der Seehofhalle hat für mich oberste Priorität. Die Behindertenbeauftragte der Stadt Baunach, Sabine Saam, weist uns zudem immer wieder darauf hin, die Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen möglich zu machen. Deshalb ist die Barrierefreiheit in diesem Bereich ein wichtiger Meilenstein.“

Fokus auf Fördermittel
Zentraler Bestandteil des Treffens war zudem die Akquise von Fördergeldern. Im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ werden Sportstätten mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung gefördert. Insgesamt 333 Millionen Euro an Programmmitteln stellt der Deutsche Bundestag zur Verfügung. In der Finanzierung beteiligt sich der Bund mit bis zu 45% an den Gesamtausgaben des Bauprojektes. „Gerade bei Projekten dieser Größenordnung ist die Akquise von Fördermitteln entscheidend. Es ist wichtig, alle verfügbaren Programme auf Bundes- und Landesebene zu nutzen, um die Kommune bestmöglich zu entlasten und die Sanierung nachhaltig zu finanzieren“, so MdB Zeulner abschließend.

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